Ellwangen

Keck aufragende Türme, geschweifte Giebel, kunstvoll gestaltete Portale und Gitter - die über 1200-jährige Geschichte hat dem Stadtbild von Ellwangen einen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Entstanden ist eine eindrucksvolle Stadtlandschaft, welche durch die romanische Basilika St. Vitus auf dem Marktplatz, das hochgelegene Schloss mit seinem eleganten Arkadenhof aus der Renaissancezeit und die vielbesuchte Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg geformt wird.
(Quelle: www.ellwangen.de)

Schloss ob Ellwangen

"Wo die Fürstenpröpste residierten" Aus einer mittelalterlichen Burg entstanden, 1603 - 1608 zum Vierflügelschloss der Spätrenaissance umgebaut, 1720 - 1727 barockisiert. Das Schloss diente den Ellwanger Fürstpröpsten als Residenz. Sehenswert: Innenhof, Treppenhaus und Museum. Anschrift: Schloss 12, D-73479 Ellwangen, Tel. 07961- 54 38 0
(Text: Reinhold Rupp)

Basilika St. Vitus mit Marktplatz

Bedeutender spätromanitscher Bau in Schwaben. 1233 geweiht, 1737 - 1741 barockisiert. Besonders sehenswert sind am Außenbau die Ostpartie, im Innern die Krypta, die Äbte- und Pröpstetafeln im südlichen Querschiff und der im Norden angegliederte Kreuzweg.
(Text: Reinhold Rupp)

Alamannenmuseum Ellwangen

ELLWANGEN (pm) - Im Gebäude der mittelalterlichen Nikolauspflege in der Haller Straße, direkt an der B 290, entstand vor wenigen Jahren mit dem Alamannenmuseum Ellwangen ein neues Museum, das im September 2001 eröffnet wurde. Anhand bedeutender archäologischer Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert es einen Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert nach Christus. Im Mittelpunkt stehen dabei die einmaligen Grabungsfunde aus dem nur wenige Kilometer jagstaufwärts gelegenen Lauchheim. Dort wurde von 1986 bis 2005 nicht nur der bisher größte alamannische Friedhof Baden-Württembergs mit wertvollen Grabbeigaben, sondern auch die dazugehörige alamannische Siedlung mit Herrenhof und mehreren reich ausgestatteten Hofgrablegen ausgegraben. Die Funde werden gerade erst wissenschaftlich ausgewertet und wurden bisher noch nirgends so ausführlich gezeigt. Im Alamannenmuseum Ellwangen wird die Zeit der Alamannen auf vielfältige Weise wieder lebendig. Die folgenden Themenschwerpunkte werden besonders vertieft, und zwar mit Forschungsergebnissen, die zum Teil erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden: - Weben und Textilhandwerk bei den Alamannen - Holzhandwerk der Alamannen - Alamannische Gold- und Silberschmiedearbeiten - Die Alamannen als die ersten Christen in Süddeutschland Neben zahlreichen archäologischen Originalfunden gibt es im Alamannenmuseum auch Inszenierungen zu verschiedenen alamannischen Lebenssituationen in Originalgröße, interaktive Medien mit Bildschirmen und bewegten Bildern sowie zahlreiche Ausstellungselemente zum Anfassen und Mitmachen. Auch der Museumsgarten mit der dahinterliegenden mittelalterlichen Nikolauskapelle ist in das Museumskonzept eingebunden, zum Beispiel mit einem rekonstruierten Getreidespeicher aus Lauchheim und einem Gemüsegarten der Alamannenzeit. Im Erdgeschoss beginnt der Museumsrundgang mit einem teilrekonstruierten alamannischen Grubenhaus aus Lauchheim mit Webstuhl. Ein durchgehendes, nach oben bis unter das Dach geöffnetes Treppenhaus verbindet alle drei Ausstellungsebenen miteinander. Während im Erdgeschoss die frühe Alamannenzeit, die Zeit der Völkerwanderung, thematisiert wird, geht es in den oberen Stockwerken um die Merowingerzeit, als Alamannien ein fränkisches Herzogtum war. Zu den besonderen im Alamannenmuseum ausgestellten Funden gehören Goldblattkreuze aus dünner Goldfolie, die als die ersten christlichen Symbole in Süddeutschland zu werten sind, wie auch die so genannten Totenbäume (Baumsärge), die zum Teil mit doppelköpfigen Schlangen verziert sind. Abgerundet werden die Museumsaktivitäten durch laufende Sonderausstellungen, vielfältige museumspädagogische Angebote für Kinder wie für Erwachsene sowie durch Vortragsveranstaltungen und ähnliche Museumsprogramme. Nach dem Museumsbesuch lädt die Cafeteria und ein Museumsshop zum Verweilen ein. Foto: Das 2001 eröffnete, unmittelbar neben der Ellwanger Stadthalle gelegene Alamannenmuseum haben mittlerweile bereits über 50.000 Besucher besichtigt. Die spannende Ausstellung über fünf Jahrhunderte alamannischer Geschichte erstreckt sich über alle drei Stockwerke des mittelalterlichen Gebäudes (Foto: Museum). Anschrift: Alamannenmuseum Ellwangen Haller Straße 9 73479 Ellwangen Tel. 07961 / 969747 Fax. 07961 / 969749 alamannenmuseum@ellwangen.de Alamannenmuseum Ellwangen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10.00 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 17.00 Uhr Samstag und Sonntag: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr Montags außer feiertags geschlossen (Quelle: Alamannenmuseum Ellwangen)

Erholungsgebiet Rainau-Buch

Bucher Stausee: Wasserfläche 27 ha, davon Ahlbachsee ca. 3 ha, die Länge des Stausees ca. 1.300 m, die Breite des Stausees 150 - 220 m, Länge des Ahlbachsees ca. 350 m, Breite des Ahlbachsees ca. 60m, Speicherwassermenge 710.000 qm, Hochwasserschutzraum 410.000 qm, Speicher und Rückhalteraum 1.120.000 qm, Wassertiefe am Einlauf 0,70 m, Wassertiefe am Damm 5,50 m, Länge des Weges um den See ca. 4 km, Bauzeit 1975 - 1980, Inbetriebnahme 1981. Baden: Es gibt einen frei zugänglichen Badebereich mit Liegewiese, Sandstrand, Umkleidekabinen, Duschen, WC, Behinderten WC, Kiosk mit Sitzmöglichkeit. Surfen, Segeln, Bootfahren: Bootanlege, Verleih von Ruder- und Tretbooten, 2 Segelclubs mit Vereinsheim. Limespark Rainau: (UNESCO- Weltkulturerbe Obergermanisch- Rätischer Limes). Römisches Freilichtmuseum am rätischen Limes als Rundwanderweg angelegt mit eindrucksvollen Ausgrabungen und Rekonstruktionen von Kastell, Kastellbad, Limesturm und Limestor. Das Freilichtmuseum bildet eine perfekte Ergänzung zum Aalener Limesmuseum und zählt zu den Highlights der Deutschen Limes Straße zwischen Rhein und Donau.
(Text: Reinhold Rupp)

Tourist- Information Ellwangen

Anschrift: Spital Str. 4 (im Rathaus), D-73749 Ellwangen, Tel. 07961- 84 30 3, Internet: www.ellwangen.de

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